Camping

Das Thema Camping begleitet mich seit meiner Kommunion. Zu diesem Anlass erhielt ich ein Steilwand-Kuppelzelt, was in mir den Wunsch nach einem Urlaub im Zelt weckte. Ich überzeugte meine Eltern und Geschwister, dass wir dieses Zelt mit in unseren geplanten Sommerurlaub nehmen sollten.

Kurzerhand packten wir, als Familie mit fünf Personen, das Auto für mehrere Wochen Urlaub, inklusive meines Zeltes. Auf dem Weg zu unserem endgültigen Ziel übernachteten wir eine Nacht in meinem Kommunionszelt. Dieses Erlebnis weckte die Abenteuerlust bei allen, sodass wir im Folgejahr mit zwei Zelten und einer deutlich besseren Ausstattung aufbrachen.

Im Laufe der Jahre entwickelten wir, anfangs zu fünft, eine unglaubliche Routine und Professionalität beim Zelten. Selbst im Dunkeln hatten wir dank unserer perfekten Packliste alle Handgriffe so verinnerlicht, dass sie uns in Fleisch und Blut übergegangen waren. Arbeitsteilung machte das „Ankommen“ zu einer routinierten Aufgabe: Mein Vater baute das Elternzelt auf, meine Mutter begann mit dem Kochen, mein Bruder blies die Luftmatratzen auf, und ich kümmerte mich um das Kinderzelt.

Durch diese Art des Reisens erlebten wir viele Abenteuer in ganz Europa. Jedes Jahr in den Sommerferien brachen wir mit unseren beiden Zelten zu neuen Abenteuern auf, von den Niederlanden bis nach Gibraltar und zum südlichsten Punkt Europas.

Mit etwa 18 Jahren reiste ich dann nicht mehr mit meinen Eltern, sondern mit Freunden und Kollegen — zunächst mit dem Fahrrad, später mit der Vespa und meinem ersten Auto.

Im Jahr 2009 änderte sich die Situation, als meine Frau und ich unseren ersten gemeinsamen Wohnwagen, den “Knausi-Mausi“, kauften. Damit erkundeten wir verschiedene Ziele in der unmittelbaren Umgebung, wie Deutschland, die Niederlande und Belgien.

Reiseberichte von unseren Abenteuern folgen regelmäßig und werden unter dem Reiter „Reiseberichte“ aufgeführt.