Bereits in meiner frühen Kindheit entdeckte ich meine
Begeisterung fürs Segeln. Mit sechs Jahren ging ich zum ersten
Mal mit meinem Vater aufs Wasser – ein unvergessliches
Abenteuer! Zu Beginn segelte ich auf der Jolle am Aasee in
Bocholt, wo ich schnell merkte, dass ich gern mein eigener
Kapitän sein wollte. So meldeten mich meine Eltern zum
Jüngstensegelschein (Opti) an.
Der Optimist begleitete mich fast drei Jahre lang, während ich
an zahlreichen Regatten auf verschiedenen Gewässern teilnahm.
Mein Ehrgeiz wuchs, und ich wollte die nächste Klasse
erklimmen. So startete ich mit der Teeny von Dehler Yachtbau,
die den glorreichen Namen „Waterrabbit“ trug. Als Steuermann
konnte ich in Zusammenarbeit mit verschiedenen Vorschotern
viele Erfolge auf diversen Regatten erzielen.
Zusammen mit zwei weiteren Familien erhielten wir unser erstes
eigenes Boot, eine 420er, die jedoch in einem stark
renovierungsbedürftigen Zustand war. In akribischer
Gruppenarbeit bauten wir das Boot von Grund auf neu auf.
Getauft haben wir das Schiff: Rennziege (mit dem
"Rennziegenclub")
Auf diesem Boot sammelten wir zahlreiche Seemeilen auf
verschiedenen Gewässern. Wie und warum wir uns schließlich von
dem Boot trennten, kann ich heute nicht mehr
nachvollziehen.
Mit aktiver Vereinsarbeit im Bocholter Yachtclub starteten wir
anschließend das alljährliche Jollenwandern durch Friesland.
Schon in meinen frühen Jahren fand ich in Friesland, besonders
auf dem Wasser, ein Gefühl von Zuhause.
Bis 2004 führte ich diverse Fahrten, insbesondere mit Jollen –
wie Polyvalken – in und um Friesland durch. Dadurch lernte ich
das Revier wirklich gut kennen und schätzen.
