Camping Aan Noordzee - St. Maartenszee

Aan Nordzee - Sint Maartenszee

Adresse: Westerduinweg 34 | 1753 KA Sint Maartenszee
Tel.: +31224563109
E-Mail: info@aannoordzee.nl
Homepage: www.aannoordzee.de

Der Campingplatz „Aan Nordzee“ in Sint Maartenszee ist mittlerweile bereits zum dritten Mal unser Sommer-Urlaubsziel. Und das ist keine ausgedachte Spontanidee, sondern begann ganz harmlos: Wir sind dort durch Zufall über einen Bekannten gestolpert – und für uns war sofort klar, dass wir diesen Platz auch selbst besuchen wollen.
2024 wurde dann der Campingplatz zum ersten Mal offiziell unser Ziel.

Ankommen, buchen, entspannen (ohne Bürokratie-Pingpong)
Die Organisation vor Ort ist angenehm simpel: Man bucht und bezahlt den Stellplatz – und dann kann man anreisen, ohne sich vorher groß anmelden oder irgendwo stundenlang „abwickeln“ zu müssen. Man fährt einfach direkt zum Stellplatz, baut auf und startet den Urlaub so, wie er sein soll: entspannt.

Stellplätze: groß genug für den Wohnwagen – und ein bisschen Exklusivität inklusive

Die Stellplätze sind auf ausreichend großen Parzellen aufgebaut, die sich fast wie „den eigenen Bereich“ anfühlen. Auch mit unserem großen Wohnwagen ist die Anfahrt problemlos. Mit dem Mover lässt sich das Ganze zusätzlich sehr gut und stressfrei positionieren.

Die Parzelle, die wir uns nun zum zweiten Mal ausgesucht haben, liegt ziemlich am Ende des Platzes. Ergebnis: Wir haben hier deutlich mehr Ruhe als im „Publikumsbereich“. Wir besuchen quasi die vorletzte östlichste Parzelle – und das ist genau die Sorte Ruhe, bei der man morgens den Kaffee trinken kann, ohne dass gleich jemand irgendwo „Action“ startet.

Sonne? Nur zu den Mittagsstunden.

Rückwärtig grenzt eine natürlich gewachsene Hecke an unsere Parzelle. Die macht vor allem in den Morgen- und Abendstunden einen hervorragenden Job als Sonnenschutz. Der Wohnwagen steht dadurch in weiten Teilen im Schatten. Außer in den Mittagsstunden ist das Leben im Wohnwagen ohne Klimaanlage gut machbar – selbst dann bleibt es eher „gemütlich“ als „Sauna“.

Sanitärhäuschen: praktisch, nur der kleine Warmwasser-Geysir hat’s schwer

Zur Parzelle gehört ein Privatsanitär-Häuschen. Aufgeteilt ist das Ganze in zwei gleich große Nasszellen. Eine Hälfte gehört den Gästen der Nebenparzelle – ebenfalls durch weitere Hecken getrennt, sodass man Privatsphäre hat und sich nicht über den Weg läuft.

In der Hütte gibt’s Toilette, Dusche sowie ein ausreichend großes Waschbecken mit mehreren Ablagemöglichkeiten für Hygieneartikel. Der einzige kleine Haken: Der „kleine“ Geysir hinter dem Sanitärhäuschen schafft nicht immer genug warmes Wasser, wenn beide Parteien gleichzeitig duschen möchten. Aber wie sagt man so schön: Man muss ja nicht immer alles synchronisieren. Eine kurze Abstimmung – und der Warmwasser-Krisenstab hat frei.

WLAN & Streaming: Koaxial-Modem macht’s möglich

Zum Stellplatz buchen wir auch jedes Mal das Koaxial-Modem. Das liefert ein eigenes WLAN mit ausreichend Bandbreite, sodass man im und rund um den Wohnwagen abends problemlos streamen kann. Also: Urlaub ohne „Puffer, puffer, puffer“.

Boden & Vorzelt: gepflegter Rasen, bei Bedarf mit Vorzeltteppich im Einsatz

Die Parzellen bestehen aus gut gepflegten Rasenflächen. Im Bereich vom Wohnwagen und Vorzelt kann es allerdings stellenweise etwas sandiger werden. Für uns ist das kein Problem: Wir nutzen immer einen luftdurchlässigen Vorzeltteppich – der macht aus „Sandparty“ einfach wieder „komfortabel“.

Campingplatz und Umgebung

Was den Campingplatz angeht, gehört er für uns zu den angenehm unkomplizierten Varianten. Die Wege zu den Parzellen sind gut asphaltierte Wege, die man locker mit dem Auto und auch mit dem Fahrrad befahren kann. Das klingt erstmal banal – ist aber im Alltag Gold wert, weil man nicht jedes Mal das Gefühl hat, man kämpft sich über „Camping-Wildwuchs“ zum Stellplatz.

Auf dem Platz selbst gibt es mehrere Kinderspielplätze mit unterschiedlichen Ausstattungen. Dabei reicht das Spektrum von reinen Sandspielplätzen bis hin zu Bereichen mit weiteren Angeboten – zum Beispiel mit Wasserspielzeugen. Also alles da, was man braucht, um den Nachwuchs zeitweise vom „Ich will aber jetzt“-Modus zu überzeugen.

Begrünte Ausgleichsflächen & die „größere Welt“ um die Rezeption herum

Der Campingplatz ist außerdem von einer Menge begrünter Ausgleichsflächen geprägt. Dazwischen liegt im westlichen Teil des Geländes eine größere Ansammlung an Ferienwohnungen sowie die Rezeption. Dort findet man verschiedene Einrichtungen, wie zum Beispiel mehrere Waschmaschinen, die man gegen eine geringe Gebühr nutzen kann.

Und wenn man gerade nicht „selbst versorgen“ möchte, kommt noch etwas dazu: Mehrmals pro Woche gibt es frisch gebackene Pizza aus einem Foodtruck. Die Preise sind dabei überdurchschnittlich – ja. Aber eben auch direkt vor Ort und mit diesem Gefühl von „Urlaub, ohne Planung“. Für uns ist das eher ein „Gucken, ob’s gerade passt“-Angebot, als etwas, das wir jeden Tag brauchen. Wir selber kochen für unser Leben gerne und zelebrieren das gerade sehr im Urlaub!

Unsere Parzelle: Die Ruhe bleibt Ruhe

Das Spannende für uns: Von all diesen Einrichtungen bekommt man im Bereich unserer Parzelle annähernd nichts mit. Keine Geräuschkulisse von Rezeption, keine Foodtruck-Diffusionswolke bis in den Schatten unseres Wohnwagens, und auch die Spielplätze bleiben so weit weg, dass man sie eher als „existieren irgendwo“ wahrnimmt – nicht als „laufen direkt an deiner Hecke entlang“.

Westerduinweg & Dünen: 5 Minuten Fußmarsch, ein Ritual fürs Herz

Über die geschlängelten Wege des Campingplatzes erreicht man den Westerduinweg. Das ist eine Nationalstraße, die die Campingbereiche von den Dünen trennt. Wenn man diese überquert, ist man in ungefähr fünf Minuten zu Fuß in den Dünen – und von dort zieht sich die Landschaft weiter bis zum Strand und zum Meer.

Diese Strecke gehört mittlerweile zu meinen ritualisierten Morgenwegen mit dem Hund. Also: Leine an, ein bisschen Sonne (oder auch graue Nordsee-Luft), Hund im Bewegungsmodus – und die Gedanken im „Urlaub darf sich einfach wiederholen“-Modus.

Hund willkommen: Der Campingplatz als VIP-Club für Vierbeiner

Apropos Hund: Der gesamte Campingplatz ist absolut hundefreundlich. Fast auf jeder Parzelle sind Hunde zu Besuch, und rund um den Campingplatz gibt es viele extra angelegte Wege für die Vierbeiner. Das heißt, man muss nicht jedes Mal improvisieren, wo man hinläuft – man kann sich ziemlich entspannt darauf verlassen, dass es „hundegerecht“ gelöst ist.

Und genau so etwas macht für uns den Unterschied: Man fühlt sich dort nicht wie ein Gast, der ständig aufpassen muss, ob sein Hund jetzt gerade „stört“ – sondern eher wie ein Teil des Systems. Nur eben mit mehr Schnüffelpausen.

Weite Umgebung von Sint Maartenszee

Die Umgebung rund um Sint Maartenszee (ca. 40 km im Umkreis) ist für uns ein richtig dankbares Reiseziel: Viele Ausflugsoptionen, viel Natur – und trotzdem kommt man bei Bedarf schnell wieder an „Stadt & Einkaufen“.
Nordsee-Stand: 2,5 km mit dem Fahrrad – und dann „wir alleine“

In unmittelbarer Nähe zum Campingplatz erreicht man mit dem Fahrrad in etwa 2,5 Kilometern den Strand der Nordsee. Der ist sehr sauber, breit und einfach weitläufig. Und wenn das Wetter passt, wirkt es fast so, als hätte die Natur kurzzeitig einen eigenen „Anlieferungsservice“ für Ölsardinen eingerichtet: Von den Strandabgängen aus sieht man sie dann förmlich „stapeln“.

Wir gehen dann ein paar Meter weiter – und landen auf einer riesigen Fläche, auf der wir unser Ding machen können. Dazu zählt auch unser Hobby Drachenfliegen/Kiten. Und selbst tagsüber ist das normalerweise entspannt genug, dass unser Hund freilaufen kann, ohne dass man ständig Angst haben muss, es kommt zum „Hundkonflikt-Spotting“.
Schagen: unser Favorit für Einkaufen und Bummeln (und dabei Wind als Mitfahrer)

Mit dem Fahrrad erreicht man je nach Strecke verschiedene Städte, in denen man einkaufen und bummeln kann. Wir bevorzugen Schagen (südöstlich von Sint Maartenszee). Dort gibt’s viele Supermärkte und andere Geschäfte, sodass man nicht direkt wieder in den „Urlaubsrausch“ geraten muss, wenn etwas fehlt.

Die Fahrradstrecke dorthin ist für uns fast schon eine eigene Tour: Tulpenfelder, vorbei an Kanälen, über Kuh- und Schafswiesen, dann Deiche – und immer wieder Wald und Wiesen. Selbst bei ordentlich Nordseewind findet man abschnittsweise Strecken, auf denen man den Windschatten clever nutzen kann. Also: nicht nur gegen den Wind arbeiten, sondern ihn zeitweise austricksen.
Callantsoog: kurz hin, touristisch voll – aber praktisch

In relativ kurzer Distanz (ca. 5–6 km) liegt Callantsoog. Das ist touristisch komplett erschlossen – heißt: Es funktioniert, man bekommt alles, aber man muss damit rechnen, dass ein paar Dinge „Urlaubspreis plus“ haben. Für einen Tagesausflug oder um mal schnell zu besorgen, was man vergessen hat, ist es dennoch ideal.
Richtung Osten: Deichblick, dann Dünen bei Schoorl

Wenn man nach Osten fährt, kommt man nach ca. 8–10 Kilometern zunächst auf den Deich – mit Blick auf das Meer. Das ist eine dieser Strecken, auf denen man automatisch langsamer fährt, weil man ständig irgendwo hinschauen will.

Von dort aus erreicht man die Dünenlandschaft von Schoorl und Umgebung. Und dort gibt’s wunderschöne Plätze, die zum Verweilen einladen – mitten in der Natur, ohne dass es sich nach „Attraktion“ anfühlt.

Außerdem findet man dort die größte Düne der Niederlande, die mittlerweile sogar in den Stadtkern von Schoorl integriert ist. Man schaut sie sich also nicht nur an, sondern irgendwie „lebt“ man drumherum – zumindest gefühlt.

Ausflüge mit dem Auto (stichpunktartig, weil’s ohnehin auf eurer Liste landen wird)

- Den Helder (Marine Museum, Fort Kijk Duin, Innenstadt)
- Alkmaar (Käsemarkt, tolle Innenstadt)
- Hoorn (traditionelle alte Hansehafenstadt)
- Amsterdam (klassisch – man kennt’s, man muss nur irgendwann hin