Minicamping De Knockaerthof - Cadzand

Minicamping De Knockaerthof

Adresse: Knokkertweg 5a | 4506 HN Cadzand
Tel.: +31117391802
E-Mail: camping@deknockaerthof.nl
Homepage: www.deknockaerthof.nl

Minicamping De Knockaerthof

Diesen wunderschönen, gut gepflegten und vor allem ruhigen Campingplatz haben wir mittlerweile tief in unser Herz geschlossen. Wir haben ihn mittlerweile dreimal besucht – und nach wie vor fühlt es sich für uns an, als wäre es jedes Mal „wieder genau der richtige Ort“.

Der Platz wird von einem Lehrerpaar geführt, das seine Anlage seit Jahren mit echter Hingabe betreibt. Nicht mit „Hektik“, sondern mit dieser ruhigen, konsequenten Art von Betreuung, bei der man merkt: Hier wird nicht nur auf den Umsatz geschaut, sondern auf den Zustand – und auf das Wohl der Gäste.

Der Campingplatz liegt mitten in einem Naturschutzgebiet. Umgeben ist er von einem kleinen Bach sowie einer Vielzahl an Wiesen und Feldern – teils sogar vom Betreiber bewirtschaftet. Das sorgt für diese besondere Atmosphäre: Natur direkt vor der Tür, ohne dass man das Gefühl hat, man sei „in einer Ansammlung von Stellplätzen“ gelandet.

Besonders schön war auch, dass unser Sohn regelmäßig dem „Bauern“ bei seinen Aufgaben helfen durfte. Einfach mal dabei sein, mit anpacken, zusehen – und Zeit verbringen, die nicht nach „Programm“ aussieht, sondern nach echter Lebenserfahrung.
Sanitärgebäude: klein, aber top

Der Campingplatz hat ein Sanitärgebäude (Unisex) mit drei Duschen und drei Toiletten. Diese werden regelmäßig – mehrmals am Tag – gereinigt. Und obwohl das Gebäude nicht mehr ganz frisch aussieht, ist es trotzdem in tadellosem Zustand. Außen am Gebäude gibt es außerdem eine Spülmöglichkeit. Die Duschen und das Spülen mit warmem Wasser sind kostenpflichtig und funktionieren über Münzeinwurf.
Für Kinder: Spiel, Lagerfeeling und praktische Extras

Neben dem Sanitärgebäude gibt es eine Scheune, in der Spielgeräte für die Kinder kostenlos zur Verfügung stehen. Dort findet man außerdem Stellplätze, um z. B. Fahrräder nachts überdacht abzustellen. Zusätzlich gibt es eine Tiefkühltruhe, in der man seine Sachen kühlen oder einfrieren kann, sowie eine kleine Bücherei und einen „Informationsstand“ – perfekt, um Urlaubsliteratur und Hinweise zur Umgebung mitzunehmen.
Stellplätze & Gelände: Windschutz, Grün und Ruhe

Die Stellplätze sind grob parzelliert und dabei mehr als ausreichend groß. Kleine Hecken trennen die Bereiche voneinander und bieten bei Wind einen spürbaren Schutz. Die Wiesen sind satt grün, werden regelmäßig gemäht – also optisch gepflegt, aber ohne dieses „Militär-Rasen“-Gefühl.

Auf dem Platz selbst gibt es außerdem einen Spielplatz, auf dem die Kinder klettern, schaukeln und auch unkompliziert Fußball spielen können.
Lage & Ausblicke: Strand nah, aber ohne Stress

Der Campingplatz liegt ca. 2,5 km vom Strand entfernt. Der Strand ist sehr sauber und gepflegt. Besonders unterhaltsam ist, dass die „Einflugschneise“ der großen Pötte in Richtung Antwerpen direkt parallel zum Strand verläuft – da hat man den ganzen Tag irgendetwas zu beobachten.

Cadzand (Strand) liegt etwa 4,5 km entfernt. Dort ist alles touristisch gut erschlossen: Einkaufen, Gastronomie und auch eine große Marina. Von hier aus kommt man außerdem schnell ins Ausland. Belgien ist vom Campingplatz aus nach wenigen Kilometern erreichbar – zum Beispiel Brügge und Knokke-Heist (Knokkert) – sowie Vlissingen auf der nordöstlichen Seite der Westerschelde.
Unser Fazit

Wer Ruhe sucht und einen „Slowdown“ erleben möchte, wird hier garantiert fündig. Animation, Musik und dieses „Hulli Gulli“-Campingprogramm sucht man vergeblich. Die Umgebung ist zudem traumhaft mit dem Fahrrad zu erkunden.

Und ganz ehrlich: Wir werden mit Sicherheit noch mal wiederkommen.

Zur Orientierung in der Umgebung:

    Der Strand ist ungefähr 2 km entfernt.
    Belgien liegt etwa 7 Kilometer entfernt.
    Brügge erreicht man in etwa 20 Kilometern.

Für uns war das die Mischung aus „ruhige Natur direkt vor der Tür“ und trotzdem „man ist schnell da, wo etwas los ist“. Wenn man will, kann man also Strandtag und Städtetrip ziemlich gut kombinieren – ohne dass sich daraus ein Logistik-Marathon entwickelt.